Geboren am 7. Juli im späten 20. Jahrhundert in Berlin, ist Velia Krause mit ihrem langen blonden Haaren und einer Größe von 172 cm mittlerweile aus dem Gröbsten 'raus - will heißen: sie steht mit ihren schönen Beinen nicht nur mitten im Leben, sondern auch erfolgreich auf den berühmt-berüchtigten "Brettern, die die Welt" bedeuten!
Wie kam es dazu?
Schon als Kind konnte Velia die Rollentexte ihrer Mutter Irmelin perfekt auswendig - und die der Bühnenpartner noch dazu.
Mit süßen 16 Jahren bekam sie bereits eine Hauptrolle angeboten und die Dreharbeiten zu diesem historischen Fernsehfilm "Das Graupenschloß" machten ihr während der gesamten 10ten Klasse ungeheuren Spaß. Sie hatte bei den Dreharbeiten nicht nur die Chance mit solchen Schauspielgrößen wie Erwin Geschonek, Käthe Reichelt, Rolf Hoppe, Rolf Ludwig,
Fred Delmare, Jutta Hoffmann u.v.a.m. zu arbeiten, sondern auch viel von Ihnen zu lernen.
Trotz der Belastung (ein 3/4 Jahr lang Morgens Schule, Nachmittags bis weit in die Nacht Dreharbeiten) schloss sie ihr Abitur in Berlin mit "Sehr gut" ab.
Also lag es nach dem Abitur nur Nahe, ein Schauspielstudium an der Theaterhochschule in Leipzig ebenfalls erfolgreich abzuschließen.
Wie Berliner Töchter nun einmal so sind, hat Velia sich bereits während und erst recht nach dem Studium viele Jahre die Theaterluft in den Lutherstädten Eisleben und Wittenberg um die Nase wehen lassen. In zahlreichen Schauspielen, Musicals, Märchen und Nachtrevuen feierte sie Erfolge.
So zum Beispiel in folgenden Stücken: ->THEATER
Aber auch die Bühne forderte von ihr auch frische, einfallsreiche und souveräne
Moderationen von Bühnenballen und Opernabenden - keine Frage, das Publikum zeigte
sich begeistert.
Um das Klischee "Schauspieler haben ja vor und nach den Auftritten viel Freizeit" nicht auch nur annähernd zu bedienen, absolvierte Velia Ausbildungen im Klaviespiel (PLING), Gesang (do-re-mi...), Fechten (Engarde!), Standard- und Steptanz (quick, quick, slow), Akrobatik (allez hopp!), Pantomime (...spielen sie mir mal eine Eistüte!) und Synchronsprechen (...und den Take noch mal bitte...).
Velia hatte aber noch einen Koffer in Berlin (oder eher einen Schrank?), so dass sie bei dem unvergessenen Wolfgang Gruner († 16. März 2002) und seinen Berliner Stachelschweinen als festes Ensemblemitglied im Genre politischem Kabarett Erfahrungen sammeln konnte.
Ausprobiert, vertieft und weiterentwickelt wurden diese Erfahrungen durch Engagements im Kabarett "Weiberkram" in Cottbus und im musikalischen Kabarett "Berliner Brett'l" an der Friedrichstrasse, um dann zwischen 2003 und 2008 im Berliner Grips-Theater alle Bereiche (Kabarett, Musical und Schauspiel) perfekt miteinander und mit großem Erfolg zu verbinden.
Mit ihrem "Kapital", der Stimmen-Vielfalt die von der sanften Frau mit ruhiger Stimme bis zur schrillen überdrehten Göre reicht, dem kabarettistischem Witz sowie dem einer Berlinerin angeborenen Sinn für das ehrlich-frech-frivole, tritt Velia Krause auch als Chansonette auf. ->SOLO-PROGRAMME
Dabei überzeugt sie das Publikum durch ihr reiches Repertoire an schauspielerischen Ausdrucksmöglichkeiten, verbunden mit ihrer einmaligen Ausstrahlung immer wieder auf's Neue.
Und nicht nur auf der Bühne, auch vor der Kamera macht Velia eine "jute Fijur" - unter anderem in folgenden Produktionen: -> TV/FILM
Doch was ist eine Künstlerin ohne Kritik? - Eben!
So schrieb zum Beispiel:
- das Freizeitmagazin Wittenberg/Coswig am 22.05.1991:
"...die ungekrönte Königin (...) die alle Weiber dieser Welt verblüffend treffend mimt. (...) Eine Superleistung!"
- die Mitteldeutsche Zeitung am 29.09.1992:
"Velia Krause (...) war umwerfend. Unerfüllte Phantasien menschlicher Laster, mit augenzwinkerndem Charme vorgetragen."
- der Nürtinger Anzeiger vom 20.04.2000:
"Velia Krause (...) überzeugt, egal ob sie die freche Berliner Göre vom Hinterhof oder die verführerische Kleptomanin mimt."
- die Märkische Allgemeine am 17.03.2003:
"Mit ihrem Pianisten Wilfried Schmuck legt Velia Krause eine Show hin, die das Publikum mal amüsiert, mal nachdenklich stimmt oder auch seufzen läßt. (...) Zum Finale singt sie das Lied 'Memory' aus dem Musical 'Cats'' - wie von Andrew Lloyd Webber gewollt."
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